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Deich- und Sielverband Föhr

Schöpfwerk Dunsum

Liegenschaften des Verbandes
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Aufgaben

Kernaufgabe

Der Name Deich- und Sielverband Föhr ist in Teilen irreführend. Denn Deichbau und Deichunterhaltung gehören schon lange nicht mehr
Kernaufgabe des
Verbandes ist heute die
Bewirtschaftung der
verbandseigenen
Vorfluter und Sielzüge
in der Föhrer Marsch.
zum Aufgabenspektrum des Verbandes. Für den Deichbau ist seit 1971 das Land Schleswig-Holstein verantwortlich.

Kernaufgabe des Verbandes ist heute die Bewirtschaftung der verbandseigenen Vorfluter und Sielzüge in der Föhrer Marsch. Die Regulierung der Abflussverhältnisse zielt dabei auf die schadlose Ableitung des überschüssigen Niederschlagswassers im Winterhalbjahr sowie ausreichend hohe Wasserstände im Sommerhalbjahr ab. Um diese Ziele zu erreichen, unterhält der Verband ein ausgedehntes Gewässernetz und betreibt Stauanlagen und Schöpfwerke.

In Ergänzung zu seiner ursprünglichen Zweckbestimmung hat sich der Verband den übergeordneten Zielen des Naturschutzes verpflichtet und die Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung des Naturhaushalts als Aufgabe in § 3 der Verbandssatzung aufgenommen.

Gewässer

Der Ausbau der Gewässer mit dem Ziel einer leistungsfähigen Entwässerung der Föhrer Marsch hängt eng mit dem Programm Nord zusammen, das 1953 von der Landesregierung
Das Netz der Sielzüge
und Vorfluter, die vom
Verband bewirtschaftet
werden, hat eine Länge
von 163,5 km.
zwecks Entwicklung des strukturschwachen nördlichen Landesteils aufgelegt wurde. Die Arbeiten am Gewässernetz wurden mit der Flurbereinigung zu Beginn der 1960er Jahre abgeschlossen.

Das Netz der Sielzüge und Vorfluter, die vom Verband bewirtschaftet werden, hat eine Länge von 163,5 km. Dies entspricht einer Gewässernetzdichte im Marschkoog von 33,4 m/ha. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat jedes Flurstück der Marsch einen direkten Vorfluteranschluss.

Für die Wasserrückhaltung im Sommerhalbjahr kann der Verband auf 7 Stauanlagen unterschiedlicher Größe zurückgreifen, die in die Hauptsielzüge eingebaut sind.

Um einen zügigen Abfluss des überschüssigen Niederschlagswassers im Winterhalbjahr zu gewährleisten, müssen die Gewässer alljährlich vom Bewuchs befreit werden. Dies geschieht größtenteils maschinell durch Raupenbagger mit Mähkorb (Vorfluter) und das Mähboot (Sielzüge).

Die Sielzüge und größeren Vorfluter sind zur fischereilichen Nutzung verpachtet.

Deichsiel Laglum und Schöpfwerke

Die Entwässerung des Marschkooges erfolgt an 3 Stellen. Das Gros der überschüssigen Wassermenge (ca. 65%) strömt durch das Deichsiel Laglum bei Ebbe in die Nordsee ab. In Zeiten
In Zeiten hoher
Niederschläge wird das
Schöpfwerk Föhr-Mitte
im Nordwesten der Insel
in Betrieb genommen.
Als Spitzenlast-
Schöpfwerk stellt es die
zügige Entwässerung
der vorgelagerten
Marschen sicher.
hoher Niederschläge wird das Schöpfwerk Föhr-Mitte im Nordwesten der Insel in Betrieb genommen. Als Spitzenlast-Schöpfwerk stellt es die zügige Entwässerung der vorgelagerten Marschen sicher. Die 3 Pumpen sind im Jahresdurchschnitt rund 300 Std. in Betrieb.

Das Schöpfwerk Dunsum entwässert die Niederungsflächen im Westen der Insel. Die durchschnittliche jährliche Betriebszeit der beiden Pumpen beträgt rund 500 Std.

Weitere Informationen zum Deichsiel Laglum und den Schöpfwerken können der interaktiven Karte entnommen werden.